Grenzdyck

Zwischen den eiszeitlich geformten Hügeln der Hees bei Xanten und des Balburger Waldes liegt eine Ebene, in der hohe Grundwasserstände zur Entstehung von Feuchtwiesen geführt haben.

Die Landschaft zwischen Xanten und Sonsbeck wird geprägt durch eiszeitlich entstandene Höhenrücken und durch Ebenen, die der Rhein schuf, bevor er sein heutiges Flussbett fand.

Das Gebiet Grenzdyck, das sich südwestlich an den Höhenzug der Hees anschließt, ist eine solche vom Rhein erschaffene Ebene. Ein Großteil ist heute als Naturschutzgebiet ausgeweisen.

Naturschutzgebiet Grenzdyck

Die weite Ebene besteht überwiegend aus Feuchtwiesen, die teilweise als Weiden genutzt werden. Es gibt zahlreiche Gräben und auch kleinere Teiche, an denen an Feuchtstandorte angepasste Pflanzen siedeln. Dazu gehören auch Areale mit Erlenbruchwald.

Naturschutzgebiet Grenzdyck

Das Landschaftsbild wird zudem geprägt durch Hecken, Einzelbäume und Baumreihen aus Pappeln und Weiden. Um den besonderen Charakter dieser Niederrhein-Landschaft mit ihrer schützenswerten Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten, steht das Gebiet auf einer Fläche von rund 230 ha unter Naturschutz

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Ilvericher Altrhein

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Der Ilvericher Altrhein bei Meerbusch ist ein ehemaliger Rheinmäander. Heute bildet die verlandete Flussbiegung eine unter Naturschutz gestellte Auenlandschaft.

Rahmer Benden

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Im äußeren Nordosten von Düsseldorf liegt das Wald- und Feuchtgebiet Rahmer Benden, das seit 1993 als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist.