Hetter

Die Hetter ist ein Feuchtgebiet an der deutsch-niederländischen Grenze zwischen Emmerich und Rees-Millingen.

Die rechtsrheinische Seite des unteren Niederrheins ist geprägt durch Niederterrassen- und Auensedimente des Rheins mit hohen Grundwasserständen. In dieser geologischen Ausgangslage konnte nordöstlich von Emmerich eine alte Kulturlandschaft mit hohem Feuchtwiesenanteil erhalten werden.

Die Hetter bei Emmerich-Praest

In der Hetter ist ein rund 660 ha großes überregional bedeutendes Naturschutzgebiet ausgewiesen. Neben den Feuchtwiesen prägen Wildhecken, Baumreihen, Kopfweiden und Kleingewässer wie der Hetter-Landgraben das Landschaftsbild. Für zahlreiche bedrohte Vogelarten stellt die Hetter ein wichtiges Rückzugs- und Brutgebiet dar. So findet sich hier ein bedeutender Bestand der seltenen Uferschnepfe.

Kuhweide in der Hetter

Auch Zugvögel wie arktische Gänse machen Rast in der Hetter. Durch die abgeschiedene und in Teilen schlecht zugängliche Lage ist die Störung der Vögel durch den Menschen relativ gering. Neben der Fauna ist ebenfalls die Pflanzenwelt besonders schützenswert. An den Feuchtstandorten der Hetter finden sich große Bestände der Sumpfdotterblume, aber auch Vorkommen von Großseggen und Röhricht.

Die Hetter bei Emmerich-Praest

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