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Hülser Berg

Der Hülser Berg ist eine Hinterlassenschaft der Saale-Kaltzeit. Er ist mit seinen 63 m die höchste natürliche Erhebung im Krefelder Stadtgebiet. Der Hülser Berg ist mit Laubwald bestanden.

Der Hülser Berg befindet sich nördlich von Krefeld und ist vom Krefelder Stadtteil Hüls aus einfach zu erreichen. Zusammen mit dem Hülser Bruch, das sich westlich an den Berg anschließt, bildet er ein wichtiges Naherholungs - und Naturschutzgebiet im Raum Krefeld.

Morgenstimmung am Hülser Berg

Morgenstimmung am Hülser Berg

Das Naturschutzgebiet umfasst neben den Feuchtwiesen und Weideflächen des Hülser Bruchs weite Teile des Hülser Berges mit seinen naturnahen Buchenwäldern. Ein dichtes Wegenetz macht die Gegend zu einem beliebten Ausflugsziel.

Auf dem Top des Berges steht ein 29 m hoher Aussichtsturm. Von dort hat man bei gutem Wetter eine tolle Aussicht auf das Krefelder Umland und das nahe Ruhrgebiet.

Wildschweingehege am Hülser Berg

Wildschweingehege am Hülser Berg

Geologische Entstehung

Die Entstehung des Hülser Berges steht im engen Zusammenhang mit den Schaephuyser Höhen. Beide Erhebungen, die durch Erosion voneinander getrennt sind, stellen einen Stauchmoränenzug aus der Saale-Kaltzeit dar. Vom Rhein und den eiszeitlichen Gletschern abgelagertes Material wurde durch den Eisdruck gefaltet und steil gestellt.

Die nördlich von Krefeld gelegenen Erhebungen, zu denen auch noch der Egelsberg zählt, sind auf Stauchungen des Untergrundes durch den letzten der drei Gletschervorstöße an den Niederrhein zurückzuführen. Die Hinterlassenschaft dieses Gletschers wird auch als Moerser Lobus bezeichnet.

Hülser Berg