Uedemer Hochwald

Der Uedemer Hochwald ist eines der größten Waldareale des Niederrheins. Sein Südteil ist ein über 420 ha großes Naturschutzgebiet mit einem alten Eichen- und Buchenbestand.

Der Uedemer Hochwald liegt zwischen Uedem und dem Xantener Ortsteil Marienbaum. Er befindet sich auf Uedemer Gemeindegebiet und damit im Kreis Kleve. Der Uedemer Hochwald stellt eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete am Niederrhein dar.

Übersichtskarte Uedemer Hochwald

Der Uedemer Hochwald ist Teil eines u-förmig ausgebildeten Höhenrückens, der die Ränder einer ehemaligen Gletscherzunge markiert, die während der Saale-Kaltzeit in den Raum Xanten vordrang (Xantener Lobus). Auch der Tüschenwald, der Balberger Wald und die Hees gehören zu diesem Bogen, der wiederum einen Abschnitt der Niederrheinischen Höhen darstellt.

Der Südteil des Uedemer Hochwald ist Naturschutzgebiet. Hier befinden sich wertvolle Buchen- und Eichenbestände. Zahlreiche Waldwege machen den Uedemer Hochwald zu einem idealen Wander- und Ausflugsziel am Niederrhein.

Pilze im Uedemer Hochwald

Im Uedemer Hochwald finden sich zwei Naturwaldzellen. Dies sind waldökologisch wertvolle, naturbelassene Areale, die hinsichtlich ihrer Boden- und Vegetationszusammensetzung typische Waldgesellschaften Nordrhein-Westfalens repräsentieren. Die beiden Zellen im Uedemer Hochwald wurden ausgewiesen, da sie Eichen-Buchen-Wald auf sandigen, nährstoffarmen Böden tragen.

Uedemer Hochwald im Oktober

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Die Hees

Die Hees

Die Hees ist ein bewaldetes Hügelgebiet südlich der Stadt Xanten. Entstanden ist die Hees in der vorletzten Eiszeit, als Gletscher den gefrorenden Boden zu einer Moräne stauchten.

Grenzdyck

Grenzdyck

Zwischen den eiszeitlich geformten Hügeln der Hees bei Xanten und des Balburger Waldes liegt eine Ebene, in der hohe Grundwasserstände zur Entstehung von Feuchtwiesen geführt haben.